Charity-OpenAir in Groß Gerau

Das 2. Charity-Festival in Groß Gerau, diesmal sogar Open Air, war ein voller Erfolg. Namen wie Massiv, Rapsoul, Martin Stosch, Lisa Bund, Queensberry und Monrose sprechen für sich. Das Festival war gut besucht - ca. 2000 Menschen waren auf das weitläufige Schwimmbadgelände in Groß Gerau gekommen und sorgten für beste Stimmung. Monrose erschienen gleich als erster Music-Act auf der Bühne - stand für die drei Sängerinnen am selben Tag doch noch ein zweiter Auftritt an, im 250 Kilometer entfernten Soest. Sie wurden bei Ihrem Auftritt von einer dreiköpfigen Band begleitet: Gitarre, Keyboard und Drums. Bahar, Mandy und Senna waren sehr gut drauf und sangen Ihre Hits "Strike The Match", "What You Don't Know", "Hot Summer", "Your Love Is Right Over Me" und "Ain't Nobody". Als Zugabe gab es dann noch einmal "Hot Summer", diesmal allerdings mit Background vom Band. Die Mädels machten zwischen den Songs ein paar Späßchen, waren dennoch konzentriert bei der Sache. Viel zu schnell endete das Konzert - ca. eine halbe Stunde dauerte es mit Zugabe - dann waren sie auch schon wieder weg. Als nächstes betraten die "Macher" des Charity-Events die Bühne: der Bürgermeister von Groß Gerau, Frau Kraft von der Bundesstiftung Kinderhospiz und schließlich der Verantwortliche für das Festival, Marcus Reichel. Sie hielten sich kurz, denn die Musik und das Kinderhospiz standen im Vordergrund. Danach gab es den nächsten Höhepunkt des Events: Bahar und Cristobal (von Room 2012) kamen auf die Bühne und sangen zum allerersten Mal ihr Duett "Memories". Die beiden haben diesen Song für die Bundesstiftung Kinderhospiz und werden jeden Euro aus dem Verkauf an die Bundesstiftung spenden. In der Mitte des Songs "schneite" es im Schwimmbad. Der "Schnee" kam allerdings aus zwei Schaumkanonen. "Memories" ist ein sehr emotionales Lied und bei vielen Zuschauern waren Gänsehaut und Schlucken angesagt. Es waren einige sehr berührende Minuten. Danach lief dann das Programm ohne Monrose weiter. Ein paar gute, weniger bekannte, Acts waren vorbei, als schließlich Selma (genau wie Bahar, Mandy und Senna bei Popstars 2006 im Bandhaus) auf der Bühne stand. Sie hat die meisten von uns berührt und wir hoffen, dass wir sie bald mal wiedersehen und wiederhören können. Rapsoul, Lisa Bund, Massiv und zum Schluß Queensberry sorgten noch für eine sehr heiße Stimmung auf und vor der Bühne. Das Wetter hat fast bis zum Schluss mitgespielt und es blieb bis auf einen Regenguss, der sehr heftig war, trocken und warm. Insgesamt war es eine sehr gelungene Veranstaltung, deren Location - ein Freibad mit großer Liegewiese - richtige Festival-Atmosphäre aufkommen ließ. Eine Wiederholung im kommenden Jahr wurde vom Groß-Gerauer Bürgermeister ausdrücklich ins Auge gefasst.